Mit Sprachprofis zum Erfolg

Gymnasiumstraße 50, 1190 Wien
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Daten und Fakten

 

Name: offizielle Bezeichnung seit 2009:
„UNIVERSITAS Austria – Berufsverband für Dolmetschen und Übersetzen“Die Bezeichnung „UNIVERSITAS“ weist auf die Verbundenheit der Gründungsmitglieder mit der Universität und der universitären Ausbildung hin.
Gründung: 29.06.1954
Sitz: Gymnasiumstraße 50
1190 Wien
Vereinsregister: ZVR 526397458
Anzahl der Mitglieder: insgesamt mehr als 800 Mitglieder, davon ca. 600 ordentliche Mitglieder
Anzahl der Sprachen: 40

 

Ziele und Aufgaben

UNIVERSITAS Austria vertritt seit mehr als 60 Jahren die Interessen der österreichischen DolmetscherInnen und ÜbersetzerInnen und fungiert als Ansprechpartner für Auftraggeber, Ausbildungsstätten, Politik, Medien, staatliche Stellen und eine interessierte Öffentlichkeit. Auch international nimmt der Verband die Berufsinteressen wahr (siehe Kooperationen).

Unsere Ziele sind:

  • Öffentlichkeitsarbeit hinsichtlich des Berufsbilds Dolmetschen und Übersetzen und der Bedeutung des Berufsstandes für Staat und Gesellschaft
  • Lobbying bei gesetzgebenden Gremien, Behörden, Wirtschaftsvertretern
  • Qualitätssicherung und Professionalisierung in allen Bereichen der Sprachmittlung (z. B. durch Zertifizierung, Ehrenordnung)
  • Informationsplattform und Kommunikationsforum für DolmetscherInnen und ÜbersetzerInnen
  • Bereitstellung und Vermittlung berufsspezifischer Fortbildungsangebote
  • Schnittstelle zwischen Berufspraxis und akademischer Ausbildung (Mentoring, Praktika)
  • Zusammenarbeit und Austausch mit anderen Stakeholdern im Berufsfeld (Kooperationen)

Wer ist „Hahnsi“?

„Hahnsi“ ist das Maskottchen von UNIVERSITAS Austria, hervorgegangen aus einer im Jahr 2018 gestarteten Imagekampagne, die unter dem Titel „Hahn oder Hahn? Beim Dolmetschen und Übersetzen nehmen wir es ganz genau“ einen Wasserhahn und einen Gockelhahn gegenüberstellte. Das von der Werbeagentur Friedl + Partner konzipierte Sujet ist mittlerweile an vielen Orten zu sehen, etwa auf einer Werbetafel in der U3-Station „Herrengasse“ in Wien, auf Marketingmaterialien des Verbandes, auf allen Formularen – und natürlich online, wo sich „Hahnsi“, so der Name des Hahns nach einer verbandsinternen Abstimmung, großer Beliebtheit erfreut. UNIVERSITAS Austria hat auch die Patenschaft eines Sulmtaler Hahns im Tiergarten Schönbrunn übernommen. Als Stofftier ist Hahnsi gerne auf Konferenzen und bei Vorstandssitzungen mit dabei. „Hahnsi“ soll auf humorvolle Art und Weise die Komplexität unseres Berufsbildes versinnbildlichen und dazu einladen, auf die ausgebildeten ÜbersetzerInnen und DolmetscherInnen von UNIVERSITAS Austria zurückzugreifen.

Leistungen

UNIVERSITAS Austria bietet als Drehscheibe für Informationen im Bereich Dolmetschen und Übersetzen zahlreiche Leistungen sowohl für Interessierte außerhalb des Verbands als auch für Mitglieder.

 

Für AuftraggeberInnen

Die wohl wichtigste Leistung für AuftraggeberInnen ist die Möglichkeit zur gezielten Suche nach professionellen DolmetscherInnen und ÜbersetzerInnen, die durch die Verbands-Zertifizierung einen Nachweis ihrer Qualitätsstandards erbracht haben.

Auch der in regelmäßigen Abständen publizierte Honorarspiegel für Dolmetschen bzw. Übersetzen bietet einen guten Überblick über die Preise und Leistungen in der Branche.

Darüber hinaus bieten sowohl die Website des Verbands als auch die vierteljährlich erscheinende Verbandszeitschrift interessante Informationen aus der Welt der Sprachmittlung, zum Beispiel zu Berufsbild und Leistungen.

 

Für Mitglieder

Unsere Mitglieder profitieren von einem umfassenden Leistungsangebot:

  • Vernetzung und Kontakte mit KollegInnen
  • Informationen zu aktuellen berufsrelevanten Themen
  • Zugang zum Mitgliederbereich mit besonders relevanten Informationen (z. B. Leitfäden) und eigenen Kommunikationsforen
  • Fort- und Weiterbildungsmöglichkeiten
  • UNIVERSITAS-Austria-Zertifizierung nach Qualifizierungsverfahren
  • Verwendung des UNIVERSITAS-Austria-Logos in der Kundenkommunikation
  • Persönliche Mitglieder-Websites unter der Domain universitas.org
  • Honorarspiegel Dolmetschen bzw. Übersetzen als Preisreferenz
  • Gratisbezug der vierteljährlich erscheinenden Verbandszeitschrift
  • Rechtsberatung (AGB)
  • Sonderkonditionen wie z. B. bei Berufshaftpflichtversicherung
  • Hilfe beim Berufseinstieg durch Mentoring, Praktika, Leitfäden und Tutorials

Statuten und Ehrenordnung

Die Tätigkeit des Verbandes gründet sich auf seine Statuten. Diese regeln die Aufgaben der Verbandsorgane ebenso wie die Mitgliedschaft im Verband.

Als Verband, der sich Qualität und Professionalität auf die Fahnen geschrieben hat, verpflichten wir unsere Mitglieder zur Einhaltung unserer Berufs- und Ehrenordnung, die sich mit Fragen des angemessenen Verhaltens der Mitglieder sowohl gegenüber Kundinnen und Kunden als auch untereinander befasst.

Kooperationen

Innerhalb Österreichs

UNIVERSITAS Austria ist Gründungsmitglied der Translationsplattform, des Zusammenschlusses der österreichischen Berufsverbände im Bereich Dolmetschen und Übersetzen (Gründung 30.09.2009).

Kooperation und gemeinsame Veranstaltungen gibt es auch mit der Fachgruppe der Sprachdienstleister bei der WKO.

Darüber hinaus unterhält der Verband enge Kontakte zu den Ausbildungsstätten und zur universitären Forschung (Zentrum für Translationswissenschaft an der Universität Wien – ZTW, Institut für Translationswissenschaft an der Universität Innsbruck – INTRAWI, Institut für Translationswissenschaft an der Universität Graz – ITAT).

International

UNIVERSITAS Austria ist Mitglied der FIT (Fédération Internationale des Traducteurs / International Federation of Translators), des internationalen Dachverbands der sprachmittlerischen Berufsverbände, und insbesondere des europäischen Regionalzentrums der FIT (FIT Europe).

Derzeit stellt UNIVERSITAS Austria mit Alexandra Jantscher ein Mitglied im FIT Council, dem Lenkungsorgan der FIT.

Auch auf bilateraler Ebene unterhält UNIVERSITAS gute Beziehungen zu verschiedenen Schwesterverbänden und beteiligt sich an übergreifenden Veranstaltungen wie z. B. dem Réseau Franco-Allemand oder dem Anglophonen Tag.

Die „Bremer Runde“ ist ein informelles Netzwerk zum Informationsaustausch für Verbände in Ländern mit Deutsch als Amtssprache. Alle sechs Monate treffen sich die LeiterInnen der entsprechenden Verbände in wechselnden Städten und besprechen aktuelle Themen. Mit dabei sind Verbände für Übersetzen und Dolmetschen aus Österreich, Deutschland, der Schweiz, Luxemburg und Belgien.

Elisabeth-Markstein-Preis von UNIVERSITAS Austria

Die Stiftung des Preises wurde von den UNIVERSITAS-Austria-Ehrenmitgliedern, insbesondere Liese Katschinka, Gerhard Reinagel und Annie Weich, aus Anlass des 60-Jahre-Jubiläums von UNIVERSITAS Austria angeregt und im Vorfeld des 60-Jahre-Jubiläums von UNIVERSITAS Austria beschlossen.

Der Elisabeth-Markstein-Preis dient der Anerkennung eines preiswürdigen Engagements zu Gunsten der Interessen des Sprachmittlungsberufes. Mit der Verleihung des Preises soll auch die öffentliche Anerkennung des Sprachmittlungsberufes gefördert werden.

Kandidaturen für den Preis werden dem UNIVERSITAS-Austria-Vorstand für UNIVERSITAS-Austria-Mitglieder und/oder andere Personen vorgeschlagen. Kandidaturen für den Preis können von UNIVERSITAS-Austria-Mitgliedern und anderen Personen eingereicht werden. Die Kandidaturen sollen die Person und ihre jeweiligen Leistungen beschreiben und können von weiteren Personen unterstützt werden.

Eine Jury aus drei Personen, vorzugsweise Ehrenmitgliedern, entscheidet über die eingereichten Anträge. Die drei eingangs genannten Ehrenmitglieder sind die Jury für die erste Vergabe des Elisabeth-Markstein-Preises und gehören bis auf Weiteres der Jury an. Der/die UNIVERSITAS-Austria-PräsidentIn oder ein anderes Mitglied des UNIVERSITAS-Austria-Vorstandes gehört ex officio der Jury an. Dieses Jury-Mitglied hat beratende Funktion, aber kein Stimmrecht. Bei Ausscheiden eines Jury-Mitglieds (Ehrenmitglieds) kooptieren die beiden anderen Jury-Mitglieder (Ehrenmitglieder) das dritte Jury-Mitglied, vorzugsweise aus den Reihen der Ehrenmitglieder. Im Falle des Ausscheidens aller Jury-Mitglieder, die der Jury nicht ex officio angehören, bestellt der Vorstand von UNIVERSITAS Austria die Jury neu.

Der Elisabeth-Markstein-Preis wurde erstmals anlässlich der 60-Jahr-Feier von UNIVERSITAS Austria im September 2014 vergeben. Seither wird der Preis alle zwei Jahre, jeweils in einem Jahr, in dem keine UNIVERSITAS-Austria-Vorstandswahlen stattfinden, verliehen.

Die Preisverleihung findet anlässlich der jährlichen Mitgliederversammlung oder eines anderen Ereignisses, zu dem alle Mitglieder von UNIVERSITAS Austria eingeladen sind, statt. Dabei sollen der/die PreisträgerIn und seine/ihre Leistungen den Mitgliedern vorgestellt werden. Der/die PreisträgerIn soll mittels Medienarbeit (Pressekonferenz, Presseaussendung, Interviews in den Print- und/oder Audio-/Videomedien usw.) der Öffentlichkeit vorgestellt sowie der Sprachmittlungsberuf präsentiert werden.

Der Elisabeth-Markstein-Preis besteht aus einer Medaille und einer Urkunde, umfasst aber keine Geldleistung.

PreisträgerInnen 2018

Preisträgerin: Margret Millischer
Anerkennungsurkunde: Sevgi Uluköylü

Der 2018 im Rahmen des vom ÖVGD ausgerichteten Internationalen Tags des Übersetzens zum dritten Mal vergebene Elisabeth-Markstein-Preis wurde am 4. Oktober 2018 im Haus der Europäischen Union an Margret Millischer verliehen. Eine Anerkennungsurkunde erging an Sevgi Uluköylü.

Die Übersetzerin und (Gerichts-)Dolmetscherin Margret Millischer wurde für ihre Übersetzungs- und Lehrtätigkeit speziell im Bereich der literarischen Übersetzung ausgezeichnet. Viele der von ihr übersetzten Werke beschäftigen sich mit sozialen und politischen Themen und bringen deutschsprachige LeserInnen oft mit hierorts noch unbekannten AutorInnen in Berührung.

Die Dolmetscherin Sevgi Uluköylü erhielt eine Anerkennungsurkunde für ihr herausragendes Engagement im Bereich des Kommunaldolmetschens, sowohl was die Arbeit mit AuftraggeberInnen als auch die Unterstützung von BerufseinsteigerInnen anbelangt.

Die Jury bestand aus den Ehrenmitgliedern Liese Katschinka, Gerhard Reinagel und Annie Weich.

 

 

PreisträgerInnen 2016

Preisträgerin: Sonja Pöllabauer
Anerkennungsurkunde: Yannick Wagner


Der 2016 zum zweiten Mal vergebene Elisabeth-Markstein-Preis wurde am 30. September 2016 anlässlich der von der IG Übersetzerinnen Übersetzer ausgerichteten Feierlichkeiten zum Hieronymustag im Literaturhaus Wien an Sonja Pöllabauer verliehen. Eine Anerkennungsurkunde erging an Yannick Wagner.

Sonja Pöllabauer, Senior Lecturer am Institut für Translationswissenschaft der Karl-Franzens-Universität Graz, wurde für ihr wissenschaftliches und praktisches Engagement im Bereich des Kommunaldolmetschens ausgezeichnet. Unter anderem hat sie federführend zur Entwicklung von Trainingsprogrammen und Qualifizierungsmaßnahmen für AsyldolmetscherInnen in Sprachen beigetragen, für die akademisch qualifizierte SprachmittlerInnen nur in ungenügender Zahl zur Verfügung stehen.

Eine besondere Anerkennung der Jury erging an Yannick Wagner, UNIVERSITAS-Jungmitglied und Masterstudent am ZTW Wien, für seinen außerordentlichen Einsatz bei der Professionalisierung der von Laiinnen und Laien erbrachten sprachmittlerischen Tätigkeiten im Rahmen der Betreuung von Flüchtlingen am Wiener Hauptbahnhof im Herbst 2015.

Die Jury bestand aus den Ehrenmitgliedern Liese Katschinka, Gerhard Reinagel und Annie Weich.

PreisträgerInnen 2014

Preisträger: Erich Prunč
Preisträgerin: Bettina Rittsteuer

Der 2014 im Rahmen der Jubiläumsfeierlichkeiten zum 60. Bestehen von UNIVERSITAS Austria erstmals vergebene Elisabeth-Markstein-Preis wurde am 26. September 2014 im Wiener Rathaus an Erich Prunč und Bettina Rittsteuer verliehen.

Erich Prunč, emeritierter Professor für Translationswissenschaft der Universität Graz und viele Jahre engagierter Vorstand des Instituts für Theoretische und Angewandte Translationswissenschaft, wurde für seinen langjährigen Einsatz für Ausbildung und Lehre sowie die Etablierung neuer Berufsfelder geehrt.

Die Übersetzerin und Gerichtsdolmetscherin Bettina Rittsteuer erhielt den von der Verbandspräsidentin Alexandra Jantscher-Karlhuber gemeinsam mit Annie Weich überreichten Preis für ihren Einsatz im Bereich des Gerichtsdolmetschens sowie zur Förderung des Ansehens unseres Berufsstandes. Die Jury bestand aus den Ehrenmitgliedern Liese Katschinka, Gerhard Reinagel und Annie Weich.