Übersetzen ist...
...die schriftliche Übertragung eines Textes aus einer Ausgangssprache in eine Zielsprache.
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Was versteht man unter Ausgangs- und Zielsprache?
Als Ausgangssprache wird jene Sprache bezeichnet, aus der übersetzt wird. Die Sprache, in die der Text übertragen wird, nennt man Zielsprache.
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Wie errechnet sich das Honorar einer Übersetzung?
Das Honorar für Übersetzungen berechnet sich nach der Anzahl der Zeilen der fertiggestellten Übersetzung. Berechnungsgrundlage ist die Normzeile mit 55 Anschlägen. Bei der Festsetzung des Honorars wird von einem Richtsatz ausgegangen, der je nach Schwierigkeit bzw. Dringlichkeit entsprechend erhöht werden kann.
Für spezielle Textkategorien, wie etwa Werbetexte, können gesonderte Honorarvereinbarungen getroffen werden. Bei Texten, die zur Veröffentlichung in Buchform oder zur Aufführung bestimmt sind, kann das Honorar auch auf anderer Grundlage berechnet werden (z.B. Pauschale, Normseiten, Gewinnbeteiligung, Tantiemen).
Folgende Sonderleistungen können nach Zeitaufwand (Stundensatz) verrechnet werden:
- besondere grafische Gestaltung
- Lesen der Korrekturfahnen eigener Übersetzungen
- Übersetzungen vom und auf Tonband
- Redigieren von Texten, die von anderen Personen verfasst oder übersetzt wurden
- Übersetzung nachträglicher Änderungen im Originaltext
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Was ist eine Normzeile?
Eine Normzeile besteht aus 55 Anschlägen (d.h. Zeichen und Leerzeichen).
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Welche Ausbildungsmöglichkeiten gibt es für ÜbersetzerInnen in Österreich?
In Österreich werden Übersetzen und Übersetzungswissenschaften an drei Universitätsinstituten gelehrt (Graz, Innsbruck und Wien); in der Regel werden drei Sprachen (Mutter-/Bildungssprache, 1. Fremdsprache, 2. Fremdsprache) studiert.
Im Zuge der Umsetzung des Bologna-Prozesses haben die universitären Ausbildungsstätten Wien und Graz bereits das dreiteilige Studium mit BA-, MA- und Ph.D.-Abschlüssen eingeführt. Am Innsbrucker Institut wird die Umsetzung des Bologna-Prozesses vorbereitet. Aufgrund früherer Studienpläne können ausgebildete ÜbersetzerInnen und DolmetscherInnen aber neben Mag.phil. (MA) oder Dr.phil. (Ph.D.) auch folgende akademische Grade haben: Dipl.-Dolm. (für Übersetzen bzw. Dolmetschen) und Akad.Ü. (Kurzstudium).
>> Ausbildungsstätten in Österreich^top
Was zeichnet eine professionelle Übersetzung aus?
Übersetzen ist ein hochkomplexer Vorgang, der nicht nur Fremdsprachenkenntnisse erfordert, sondern
ÜBERSETZERISCHE KOMPETENZ, d.h. die Fähigkeit einen Ausgangstext sprachlich, fachlich und idiomatisch korrekt unter Berücksichtigung der Textfunktion in die Zielsprache übertragen zu können.
- Professionelle ÜbersetzerInnen übersetzen nicht Worte sondern Inhalte.
- Professionelle ÜbersetzerInnen setzen ihre Sprachkenntnisse, ihr Sprachgefühl und ihre gesamten beruflichen und außerberuflichen Erfahrungen ein, um einen Text herzustellen, der in der Zielsprache klar und unmissverständlich Inhalt und Ausdrucksweise des Ausgangstextes wiedergibt.
- Professionelle ÜbersetzerInnen kennen das kulturelle Umfeld der Ausgangs- und der Zielsprache und können daher die durch dieses Umfeld gegebenen Besonderheiten verständlich übertragen und gegebenenfalls vermittelnd eingreifen.
- Professionelle ÜbersetzerInnen sind mit den verschiedensten Fachgebieten vertraut und können sich rasch in ein neues Thema einarbeiten.
- Professionelle ÜbersetzerInnen scheuen sich nicht, Fragen zu stellen und legen Wert darauf, mit den zuständigen Fachleuten in Kontakt zu treten.
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Was bedeutet "aktive Sprache" beim Übersetzen?
Damit wird die Sprache bezeichnet,
aus der und
in die übersetzt wird (z. B. aus dem Englischen ins Deutsche und umgekehrt).
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Was bedeutet "passive Sprache" beim Übersetzen?
Damit wird die Sprache bezeichnet,
aus der übersetzt wird (z. B. aus dem Englischen ins Deutsche, nicht aber umgekehrt).
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Rechte und Pflichten von AuftragnehmerIn und AuftraggeberIn
AuftraggeberIn:
- informiert über den Verwendungszweck bzw. das Zielpublikum der Übersetzung.
- stellt so weit wie möglich und für den Auftrag sinnvoll einschlägige Materialien zur Verfügung. Darunter versteht man Fachliteratur, Terminologielisten, Glossare, Paralleltexte (d.h. Texte in der Zielsprache, die dem Ausgangstext hinsichtlich des Fachgebietes vergleichbar sind), Hintergrundtexte (d.h. Texte in der Ausgangs- oder der Zielsprache, die sich mit dem Thema des Ausgangstextes beschäftigen). Diese Unterlagen tragen dazu bei, dass die ÜbersetzerInnen eine sprachlich und fachlich korrekte Übersetzung unter Berücksichtigung der Textfunktion erstellen können.
- gibt eine Kontaktperson für Rückfragen an.
- gibt an, in welcher Form die Übersetzung geliefert werden soll (per E-Mail, Papierausdruck).
AuftragnehmerIn:
- erstellt einen Kostenvoranschlag erst nach Einsicht in den gesamten Text.
- vereinbart Liefertermin und Preis (ev. Zuschläge für grafische Gestaltung u.ä.).
- klärt, in welcher Form die Übersetzung zu liefern ist (per E-Mail, auf Papier).
- klärt Fragen der USt, UID-Nummer, etc.
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